Wie oft melden in der Kennenlernphase?

 

Du hast jemanden kennengelernt, ihr hattet vielleicht ein tolles erstes Treffen, ein paar spannende Chats und jetzt kommt die große Frage: Wie oft sollte man sich melden, ohne zu aufdringlich zu wirken oder Desinteresse zu signalisieren? Gerade in der Kennenlernphase sind viele verunsichert, denn ein richtig oder falsch gibt es auf den ersten Blick nicht. Schauen wir uns nun an, worauf es wirklich ankommt, was gesundes Interesse von Klammern unterscheidet und wie du deinen eigenen Rhythmus findest.

 

 

Kommunikation in der Anfangsphase – ein Balanceakt

 

Die ersten Tage und Wochen nach dem Kennenlernen sind oft aufregend, aber auch etwas nervenaufreibend. Man möchte zeigen, dass echtes Interesse da ist, aber gleichzeitig nicht zu viel Druck aufbauen. Und genau hier liegt die Herausforderung: Wie oft ist „normal“?

 

Die Wahrheit ist: Jeder Mensch hat ein anderes Bedürfnis nach Nähe und Kontakt. Manche schreiben gerne mehrmals am Tag, andere fühlen sich mit ein, zwei Nachrichten pro Woche wohler. Wichtig ist, dass es sich für beide Seiten gut anfühlt. Wenn du ständig auf eine Antwort wartest oder dir Sorgen machst, ob du dich zu oft meldest, dann lohnt sich ein ehrlicher Blick auf euer Kommunikationsverhalten.

 

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Weniger ist manchmal mehr – aber nicht zu wenig

 

Ein häufiger Fehler in der Kennenlernphase ist, absichtlich rar zu machen, um „interessanter“ zu wirken. Dieses Spielchen kann aber auch nach hinten losgehen. Wer sich kaum meldet, wirkt schnell desinteressiert oder sogar respektlos.

 

Andererseits ist es auch keine gute Idee, alle paar Minuten zu schreiben oder ständig nachzufragen, wann man sich wieder sieht. Das kann den anderen unter Druck setzen oder überfordern. Eine gute Faustregel: Melde dich so, wie du es selbst auch angenehm fändest. Wenn du Lust hast, etwas zu teilen oder einfach mal „Hey, wie geht’s dir?“ zu schreiben – tu es. Zwing dich aber nicht dazu, dich zu melden, nur weil du meinst, du müsstest es tun.

 

Auf das Bauchgefühl hören – und auf Reaktionen achten

 

Die beste Orientierung ist oft gar nicht die Häufigkeit der Nachrichten, sondern wie die Gespräche ablaufen. Kommt etwas zurück? Wird Interesse gezeigt? Entstehen echte Unterhaltungen oder bekommst du nur knappe Antworten?

 

Wenn jemand wirklich interessiert ist, meldet er oder sie sich auch von sich aus. Bleibt der Kontakt jedoch einseitig, ist das oft ein Zeichen dafür, dass das Interesse nicht auf der gleichen Ebene liegt. In dem Fall ist es völlig okay, einen Schritt zurückzugehen, statt sich immer wieder aufzudrängen.

 

Männer, Frauen und Missverständnisse

 

Viele machen den Fehler, ihr eigenes Kommunikationsverhalten auf das Gegenüber zu übertragen. Gerade zwischen Männern und Frauen kommt es da öfter zu Missverständnissen. Während einige Frauen regelmäßige Nachrichten als Zeichen von Nähe sehen, empfinden manche Männer dieselbe Häufigkeit als stressig und umgekehrt.

 

Es hilft, ehrlich zu sein und offen zu kommunizieren, wie oft man gern Kontakt hätte. Ein einfaches „Ich schreib dir gern zwischendurch, aber fühl dich nicht unter Druck gesetzt“ kann schon viele Unsicherheiten aus dem Weg räumen.

 

Fazit

 

Wie oft man sich in der Kennenlernphase meldet, hängt vor allem davon ab, was für beide Seiten stimmig ist. Es gibt keine feste Regel, die immer passt. Wichtig ist, dass man sich gegenseitig wohlfühlt und aufeinander eingeht, ohne sich zu verbiegen. Ehrliches Interesse zeigt sich nicht durch Quantität, sondern durch Aufmerksamkeit und echtes Engagement. Also hör auf dein Bauchgefühl, achte auf die Reaktionen und bleib einfach du selbst.

 

Geschrieben von der Redaktion für euch